San Giuseppe dei Teatini church in Palermo

San Giuseppe dei Teatini

Die Theatiner hatten eine ziemlich ungewöhnliche Regel: Sie durften weder Land besitzen noch ein Einkommen haben oder auch nur um Almosen bitten. Sie lebten ausschließlich von dem, was die Menschen ihnen freiwillig gaben. Gab es an einem Tag nichts zu essen, fasteten die Mönche einfach und warteten — für sie bedeutete das vollkommenes Vertrauen in die göttliche Vorsehung. Der heilige Kajetan, einer der Gründer des Ordens, achtete besonders streng darauf, dass diese Regel eingehalten wurde. Später wurde er zum Schutzpatron der Arbeitssuchenden und der Menschen in finanziellen Schwierigkeiten.

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I Senzatetto sculpture in Palermo

Die Obdachlosen

Sur Piazza Politeama, il y a une petite sculpture en bronze appelée « Les Sans-abri », représentant deux garçons. Selon la légende, par une froide journée d’hiver, ils réussirent à réunir un peu d’argent, juste assez pour acheter deux vestes usées ou un dîner très modeste. Incapables de choisir entre se réchauffer et manger, ils décidèrent de partager l’argent : l’un mangea, l’autre acheta une veste. Le premier mourut de froid cette nuit-là, tandis que le second réussit à se réchauffer et survécut, avec une nouvelle chance de trouver de quoi manger.

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Traditional Sicilian ceramics from Palermo

Sizilianische Keramik

Sizilianische Keramik lässt sich ziemlich leicht von chinesischer Massenware unterscheiden: Sie ist nie vollkommen gleichmäßig. Die Farbe wird mit dem Pinsel direkt auf die weiße Glasur aufgetragen, ohne die Möglichkeit, Fehler zu korrigieren. Deshalb gleicht kein Pinselstrich exakt dem anderen. Handbemalte Stücke sind außerdem meist auf der Rückseite signiert — mit dem Namen des Kunsthandwerkers, der Region oder zumindest mit den Worten „dipinto a mano“.

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